Ein bisschen gesünder: Gut durch den Advent!

Sehen wir den Tatsachen ins Auge: So richtig gesund ist sie üblicherweise nicht, die Adventszeit, da sollte man sich nichts schön reden. An jeder Ecke locken und lauern Kalorienfallen – das beginnt schon vor dem Frühstück beim Adventskalender und hört beim letzten Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt noch nicht mal auf, weil wir ja auf dem Weg ins Bett noch an Omas Vanillekipferln und den Nikolaustellern vorbei müssen. Die Wochen vor Weihnachten sind, ernährungsphysiologisch betrachtet, die reine Katastrophe, geprägt von Zucker, Alkohol, Frittierfett und jeder Menge Chemie, die alles bunt und glänzend macht. Andererseits wollen wir es ja so: Mal nicht so genau auf die Waage achten, sich ein bisschen gehen und fünfe grade sein lassen – feiern eben.

Um dennoch die gröbsten Auswüchse zu verhindern, können ein paar einfache Tipps helfen, den Advent ein bisschen weniger anstrengend zu gestalten und sich in der Vorweihnachtszeit fit fürs Fest zu machen:

Walnüsse gegen den Stress

Eine Schale mit Walnüssen , aus der sich jeder bedienen kann, wirkt Wunder: Walnüsse nämlich können nachweislich helfen, das Herzinfarkt-Risiko deutlich zu senken. Viele Nüsse (und damit viele Kalorien) braucht es dazu nicht, bereits 16 Gramm Walnüsse pro Tag zeigen Wirkung – das sind gerade mal 4 Stück. Allerdings sollten sie nicht gesalzen und nicht geröstet sein.

Zu Hause essen

Sind wir erstmal auf dem Weihnachtsmarkt unterwegs, lockt es uns an jeder Ecke: Von Bratwurst bis Burgunderschinken, von gebrannter Mandel bis zum Lebkuchenherz sind wir auf jedem Meter köstlichen Versuchungen ausgesetzt – besonders, wenn wir Hunger haben. Deshalb sollte man etwas gegessen haben, bevor man los zieht, und ein ordentliches Abendbrot zu Hause ist allemal gesünder als die Leckereien an den Ständen.

Gesunde Luft durch Orangen und Nelken

Mit Nelken gespickte Orangen schaffen in der beheizten Wohnung eine besonders gesunde Luft und zugleich einen angenehmen, weihnachtlichen Duft. Einfach in die Orangenschale einige Gewürznelken stecken und die Früchte dann an verschiedenen Stellen in Ihrer Wohnung aufstellen. Schon nach kurzer Zeit zieht ein herrlich erfrischender Duft durch die Räume. Und mehr noch: Durch die Mischung der ätherischen Öle aus den Gewürznelken und den Orangen wird die Luft desinfiziert, von Viren und Bakterien befreit, so dass mit diesem Orangen-Nelken-Klima das Risiko für eine Erkältung gesenkt werden kann

Bratäpfel verhindern Erkältungen

Im Advent kann man recht einfach einen klassischen, vorweihnachtlichen Genuss servieren: Bratäpfel. Die Äpfel werden dazu gewaschen und gut abgetrocknet. Dann schneidet man aus jedem Apfel das Kerngehäuse heraus und setzt die Äpfel auf ein mit Butter gefettetes Backblech. Jetzt füllt man die Mitte der Äpfel, aus der das Kerngehäuse entfernt wurde, mit Preiselbeer-Konfitüre, bestreicht die Äpfel mit Honig, setzt jeweils ein Butterflöckchen darauf und brät die Äpfel im vorgeheizten Backofen 25 Minuten lang bei 220 Grad. Sie schmecken nicht nur köstlich: Sie sind zugleich auch eine wirksame Naturarznei. Beim Erhitzen der Äpfel nämlich entstehen bestimmte Enzyme, die sich positiv auf unsere Rachen-Schleimhäute und auf unsere Stimmbänder aus wirken und so vor Heiserkeit und Halsschmerzen schützen können.

Tee für gute Laune

Es gibt für besonders hektische und ungemütliche Tage einen speziellen, wohlschmeckenden Tee, der gute Laune schafft: Zu gleichen Teilen Anis, Fenchel und Kümmel mischen, ein gehäufter Teelöffel davon wird mit ¼ Liter kochendem Wasser übergossen. Das Ganze 8 bis 10 Minuten zugedeckt ziehen lassen, danach durchseihen, mit etwas Honig süßen und lauwarm in kleinen Schlucken trinken. Ein sonnenloser Dezembertag sieht danach gleich ganz anders aus.